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Umzug ins Eigenheim planen: Ideen für eine stressfreie Zeit
Es ist so weit: Das eigene Haus ist fast fertig gebaut. Es ist also an der Zeit, den Umzug zu planen. Dieser kann jedoch nicht nur Zeit und Nerven, sondern in der Regel auch viel Geld kosten. Daher ist es von Vorteil, den Umzug ins Eigenheim vorab gut zu planen.
Umzug planen: So steigt die Vorfreude ins Unermessliche
Bauherren haben lange Zeit auf diesen Moment hingefiebert - ihr Haus ist in den kommenden Wochen fertig. Nun gilt es, den Umzug zu planen. In den meisten Haushalten haben sich vermutlich viele Möbel, Kleidung und Dekorationen angesammelt. Diese gilt es, zu kontrollieren und nochmals in Augenschein zu nehmen.
Große Möbel zwischenlagern

Schränke, Hocker, Sofa, Kommoden und Sideboards - es gibt viele Dinge, die unter die Rubrik Möbel fallen. Diese sind jedoch nicht nur praktisch, sondern oftmals auch sehr schwer und sperrig. Viele Paare verkaufen oder verschenken vor dem Umzug viele Möbel, um sich mit diesen Gegenständen beim Umzug ins Eigenheim nicht zu belasten. Es gibt manchmal aber auch Stücke, an denen das Herz hängt. Um diese zunächst aus dem Weg zu schaffen und mehr Struktur sowie Übersicht zu schaffen, ist es sinnvoll, einen Lagerraum nach Bedarf zu mieten. Lagerräume gibt es in verschiedenen Größen. Sie sind ideal, um Möbel, aber auch Elektrogeräte, Kartons mit Dekoration oder Kleidung unterzubringen. Die Lagerzeit beträgt mindestens einen Monat. Sie kann aber auch bei Bedarf länger erfolgen. Somit gelingt es, Möbel und andere Dinge zunächst einzulagern und Luft zu schaffen, bis der Umzug erfolgt. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn sich der Einzugstermin wegen Bauverzögerung verschiebt. Somit können künftige Eigenheimbesitzer sich entspannter dem Umzug widmen und müssen nicht zwischen Kartons wohnen. Sie schaffen vielmehr einen Zwischenumzug, der etappenweise erfolgt und mehr Übersicht über die Lage verschafft.
Vertrag kündigen
Sobald absehbar ist, dass das Haus fertiggestellt ist, können Bauherren beginnen, Verträge zu kündigen. Der Mietvertrag ist ungefähr drei Monate vor Auszug zu kündigen. Das entspricht der nach dem geltenden Mietrecht angesetzten Kündigungsfrist. Durch diese Maßgabe zahlen Mieter nicht zu viele Mietkosten und können einen Umzug plan- und fristgemäß angehen. Natürlich ist es nicht nur wichtig, den Mietvertrag zu kündigen. Auch Telefon- oder Stromverträge gilt es zu kündigen. Außerdem sind Versicherungen zu informieren und Verträge zu verändern oder zu optimieren. Dementsprechend vermeiden Bauherren unnötige Kosten und gewährleisten Sicherheit in verschiedenen Bereichen.
Umzug mit Freunden und Familie planen

Kurz vor dem Umzug liegen bei vielen Familien die Nerven blank. Niemand muss jedoch einen Umzug allein vornehmen. Wer Familie und Freunde fragt, profitiert von vielen hilfreichen Händen, die Kartons schleppen und helfen, den Umzug schneller abzuwickeln. Stehen nicht ausreichend Helfer zur Verfügung, kann auch ein Umzugsunternehmen sinnvoll sein. Es ist allerdings empfehlenswert, alle Kartons zu beschriften. Mit Kürzeln lässt sich somit ein System während des Umzugs erreichten. Jeder weiß, was in den Kartons steckt und kann diese gleich in den passenden Raum stellen.
Hinweis: Ein Karton, in dem sich nicht nur Küchenutensilien, sondern auch Hygieneartikel befinden, ist sehr hilfreich. Hier finden sich die wichtigsten Dinge des täglichen Lebens an. Somit geht eine Zahnbürste, das Shampoo oder die Kaffeemaschine nicht im Umzugstrubel unter. Diese Dinge schaffen zudem ein Gefühl von Zuhause. Liegt im neuen Haus ein Duft von frischem Kaffee in der Luft, fühlt sich jeder wohl und kann das Eigenheim direkt genießen.
Es ist von Vorteil, die Kartons niemals zu überfüllen. Die Kartons könnten reißen, was wiederum zu Schäden am Inhalt führt. Besser ist es, mehrere Kartons zu beschaffen und den Inhalt gleichmäßig und durchdacht zu verteilen.
Kinder mit einbeziehen

Nicht nur Erwachsene können den Umzug kaum erwarten, auch Kinder sind in der Regel aufgeregt. Es ist wichtig, die Kleinsten von Anfang an mit einzubeziehen. Kinder können beim Packen, Ausmisten, Sortieren und Tragen helfen - natürlich nur in gewissem Rahmen. Kinder übernehmen jedoch gern Verantwortung und helfen aktiv beim Umzug mit. Eltern sollten allerdings alle Details in Ruhe mit ihren Kindern besprechen. Vor allem ein großer Umzug kann für viele Kinder belastend sein. Wer offen mit dem Nachwuchs spricht, sorgt dafür, dass der Umzug in die neuen vier Wände insgesamt leichter fällt.




